Die Lärche

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Die Nadeln der Lärche bilden Büschel
Die Lärche ist wie die Fichte ein Kind der Berge und der Taiga und in unseren Wälder häufig anzutreffen. Sie gehört zu den Kieferngewächsen. Als einziger heimischer Nadelbaum, der seine Nadeln im Herbst abwirft zählt sie somit zu den sommergrünen Bäumen. Die Lärche kann bis zu 40 Metern hoch wachsen und wird bis zu 600 Jahre alt. Ihre Nadeln sind an Kurztrieben büschelig mit bis zu 40 Stück angeordnet. Die Blüten sind eingeschlechtlich, einhäusig; weibliche und männliche Blüten erscheinen vor den Nadeln an zwei- und dreijährigen Kurz – und Langtrieben. Die Früchte sind aufrecht stehende Zapfen die im nächsten Frühjahr reif sind. Die leeren Zapfen fallen erst nach 10 Jahren zusammen mit dem Zweig vom Baum. Die Lärche kann auf bis zu 2500 Metern Seehöhe wachsen. Beim Anbau in tieferen Lagen gibt es die üblichen Probleme: Bruch durch Stürme und Borkenkäferbefall. 
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Die Nadeln der Lärche verfärben sich im
Herbst und fallen im Winter ab
Seit dem Anbau der Japanischen Lärche ist unsere heimische Lärche gefährdet, da sich über den Pollenflug beide Arten kreuzen und sich so der ursprüngliche, heimische Bestand langsam minimiert. Die Lärche ist ein wichtiger Nutzholzlieferant, ihr Holz wird im Schiffs- und Möbelbau verwendet. Aus dem Harz der Lärche, was antiseptisch wirkt, wird nicht nur Terpentin gewonnen, auch Salben, Emulsionen, Pflaster und nicht zuletzt in Badezusätzen findet es Verwendung.





Text: Sebastian Kimpel - Instagram: sk_trunkart